Gesundbrunnen Wasserfall
Nachdem es bereits im Jahr 2007 gelungen war nachzuweisen, dass ein dreiwöchentlicher Aufenthalt bei Asthma kranken Kindern mit täglichem Wasserfall-Besuch bis zu vier Monate lang eine wesentliche Verringerung der Symptome herbeiführt, wurden im Jahr 2008 beim Gartl-Wasserfall weitere Kurzzeitforschungen vorgenommen. Diese werden auch heuer noch sowohl beim Gartl-Wasserfall in Großkirchheim als auch in Krimml weitergeführt.
Die Untersuchungen beim Gartl-Wasserfall haben hiebei ergeben, dass bereits ein dreitägiger Kurzurlaub - verbunden mit Wanderungen und dem Besuch des Wasserfalls - geeignet ist, Stress und Burnout signifikant zu reduzieren und zu einer wesentlichen Reduktion des reizenden Atemgases Stickoxid führt.
Die heuer laufenden Forschungen sollen nachweisen, dass ein einwöchentlicher Aufenthalt - verbunden mit dem Besuch des Wasserfalls - eine Stärkung des Immunsystems bewirkt. Weiters wird untersucht, welche Auswirkungen sich bereits bei einem kurzzeitigen (etwa halbstündigem) Aufenthalt beim Wasserfall auf den Organismus des Menschen ergeben. Erste Voruntersuchungen lassen dabei das sensationelle Ergebnis erwarten, dass sich die Bewegung der für die Reinigung der Atemwege verantwortlichen Flimmerhärchen beim Wasserfall etwa verdoppelt.
Resumee:
Der touristische Nutzen der Forschungen auf Basis des medizinisch-wissenschaftliche Ansatzes der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, wonach eine Gesundheitswirkung des Aufenthalts am Wasserfall am ehesten bei einem längeren Aufenthalt von Asthma- bzw. Allergie-kranken Menschen nachweisbar sein wird, hat zu einem für das Gesundheitswesen bedeutenden Forschungsergebnis und Erfolg und bereits zu einem buchbaren gesundheitstouristischen Spezialprodukt in der Region geführt.
Darüber hinaus brachten in der Folge Erkenntnisse, die bereits bei diesen ersten Forschungen gewonnen wurden, beim Gartl-Wasserfall das für den allgemeinen Tourismus höchst bedeutende Ergebnis, wonach bereits bei einem dreitägigen Kurzurlaub mit Wanderungen, verbunden mit dem Aufenthalt am Wasserfall, sowohl Stressabbau als auch Lungen reinigende Wirkung bei durchaus gesunden Menschen erzielt wird.
Die derzeit laufenden Untersuchungen sollen nun den wissenschaftlichen Nachweis verstärken, dass ein Urlaub in der Nationalpark-Region mit Wanderungen und dem Aufenthalt am Wasserfall nicht nur besondere Erlebnisse auf Grund der landschaftlichen Schönheit dieses Gebietes, sondern auch hohen gesundheitlichen Nutzen bietet.
Diese wissenschaftliche Untermauerung einer besonderen touristischen Qualität der Region (die ja von den Wasserfällen des Nationalparks Hohe Tauern geprägt ist), sollte die Chance bieten, der Region um den Nationalpark Hohe Tauern ein besonderes Qualitäts-Gütesiegel für eine Kombination aus Erholungs- und Gesundheitsurlaub in der Zukunft zu verleihen.
Aus der beispielgebenden Zusammenarbeit zwischen Tourismus und medizinischer Universität sollte somit ein gleichwertiger Nutzen für den Tourismus einerseits und die Volksgesundheit andererseits entstehen.
